Förderung

Unser aktuelles Förderprojekt: die konzernkritische NGO Goliathwatch.

Die Stiftung bridge fördert Protestkampagnen, die sich für Datenschutz, Bürgerrechte und den freien Zugang zu Wissen einsetzen. Sie planen eine Kampagne zu einem dieser Themen? Dann stellen Sie einen Förderantrag.

Der nächste Einsendeschluss für Anträge auf Kampagnenförderung ist der 2. April 2019.

Die wichtigsten Informationen zur Antragstellung finden Sie in unseren Kampagnenrichtlinien (PDF, 890 KB), die Sie vor der Antragstellung gründlich durchlesen sollten. 

Wenn Sie nach der Lektüre der Richtlinien unsicher sind, ob Ihr Vorhaben eine Kampagne im Sinne unserer Richtlinien darstellt, dann nutzen Sie bitte die Möglichkeit der Voranfrage per E-Mail. Dazu können Sie uns eine halbseitige Zusam­menfassung Ihres Vorhabens per E-Mail an voranfrage@stiftung-bridge.de senden. Wir melden uns dann innerhalb von sechs Wochen bei Ihnen mit einer ersten Einschätzung, ob sich eine Antragstellung lohnt.

Aktuelle Förderung 2018

Goliathwatch

Wer bei Google Suchbegriffe eingibt, bekommt automatische Vervollständigungen angeboten, die häufig ganze Gesellschaftsgruppen diskriminieren (z.B. „"Frauen sind... des Lebens nicht würdig" oder "Flüchtlinge sollen... abhauen"). Das Problem: Viele NutzerInnen übernehmen diese Suchvorschläge und betrachten sie als Wahrheit. Das zerstört den demokratischen öffentlichen Raum. Die konzernkritische NGO Goliathwatch skandalisiert diese Diskriminierung mit Protestaktionen und bietet Widerstandsmöglichkeiten an.
Förderung: 8.500 Euro

www.goliathwatch.de

Frühere Förderungen

2017 - 50.000 Euro Basisförderung für Digitalcourage

2016 - 14.000 Euro Förderung für die Kampagne "Informationen befreien - für eine transparente Verwaltung" der Gesellschaft für Freiheitsrechte

2015- 11.785 Euro für die Kampagne "Verfolgungsprofile"

2014 - 13.600 Euro die Kampagne "Cyberpeace" des Vereins FifF

2012 - 8.000 Euro für die Kampagne "Stop RFID" des Vereins Digitalcourage

2011
- 9.500 Euro für die Kampagne "Netzneutralität geht alle an" der Digitalen Gesellschaft

2010
- 9.800 Euro für die Kampagne "Wider die DNA-Sammelwut" des Gen-ethischen Netzwerks

2009
- 8.000 Euro für die Kampagne "Stoppt High-Tech-Sweatshops" von WEED

2008
- 10.000 Euro für die Kampagne gegen die Einführung der e-Gesundheitskarte an das Komitee für Grundrechte und Demokratie,  5.000 Euro für die Kampagne "Safer Privacy" der Jungdemokratinnen/Junge Linke

2007
- 2.500 Euro für die Kampagne gegen Vorratsdatenspeicherung, 5.000 Euro für die Kampagne gegen Online-Durchsuchungen von Campact

2006
- 7.000 Euro für Kampagne zu informationeller Selbstbestimmung von Bioskop e.V., 4.000 Euro für Kampagne "10 Jahre Videoüberwachung sind genug" von der Leipziger Kamera

2005
- 6.400 Euro für Libertad-Kampagne "Online-Protest is not a crime", jeweils 4.300 Euro für die Softwarepatentkampagnen der Attac-AG Wissensallmende und dem Verein FifF

2004
- 9.000 Euro für Kulturflatrate-Kampagne der Attac-AG Wissensallmende, 6.000 Euro für RFID-Kampagne von FoeBuD e.V.

2003
- 15.000 Euro für RFID-Kampagne von FoeBuD e.V.