Förderrunde 2004
2004 entschied der Stiftungsrat 2 Projekte zu fördern:
Eines davon ist eine Anschlussförderung des Foebud e.V. zur Fortführung der RFID Kampagne. Hierfür wurden 6.000,- EUR vergeben. Das zweite Förderprojekt ist eine Kampagne zur sogenannten "Music-Flatrate", auch "Kulturflatrate" genannt, eingereicht von der Attac AG Wissensallmende und freier Informationsfluss in Zusammenarbeit mit Dr. Volker Grassmuck. Diese Kampagne erhielt 9.000,- EUR an Fördergeldern.
Hier können sie die Presseerklärungen zur Fördermittelvergabe nachlesen, weitere Informationen finden Sie direkt auf den Websites der Projekte.

Attac AG Wissensallmende (Fairsharing-Bündnis):
Stiftung bridge fördert Attac-Kampagne zur "Kulturflatrate"
Info-Kampagne über alternatives Vergütungssystem geplant
Die Attac-Forderung nach einer "Music-Flatrate" oder auch "Kulturflatrate" genannt, bekommt Unterstützung: 9.000,- Euro stellt die Stiftung bridge (Bürgerrechte in der digitalen Gesellschaft) der Attac-AG "Wissensallmende und freier Informationsfluss" für eine Kampagne zu diesem Thema zur Verfügung. Statt Internet-Nutzer und Musik-Tauscher zu kriminalisieren, propagiert Attac die Legalisierung des Musiktauschens über das Internet durch Modelle, wie sie etwa vom Berliner Wissenschaftler Dr. Volker Grassmuck entwickelt wurden. Ahnlich wie beim Mitschneiden von Musik aus dem Radio oder dem privaten Kopieren von Kassetten würde dabei auch für Musikbezug per Internet ein Vergütungssystem über pauschale Abgaben installiert. "Eine faire Vergütung der Urheber ist möglich ohne die totale Kontrolle der Nutzer", sagte Oliver Moldenhauer als Sprecher der Attac-AG. Mit dem Geld der Stiftung plant Attac nun eine intensive Öffentlichkeitsarbeit um für die Idee zu werben und verschiedene Online-Aktionen, um Druck zu machen.
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Die Attac AG Wissensallmende finden sie unter http://www.attac.de/wissensallmende/
Die Kampagnenwebsite finden sie unter http://www.fairsharing.de

Foebud e.V.
Stiftung bridge unterstützt RFID-Schnüffelchip-Detektor des FoeBuD mit weiteren 6.000,- Euro
Die Stiftung bridge fördert den Verein FoeBuD erneut mit 6.000,- Euro für die Weiterentwicklung eines Schnüffelchip-Detektors. Der sogenannte "DataPrivatizer" soll Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, versteckte RFID-Chips (siehe unten) und RFID-Scanner aufzuspüren. "Wir sehen hier die große Chance, eine potentiell gefährliche Technologie, die noch in der Entwicklung ist, im Sinne digitaler Bürgerrechte zu beeinflussen", erklärt dazu Rena Tangens vom FoeBuD e.V. und padeluun freut sich: "Der Prototyp des Data-Privatizers ist fertig." In zwei Monaten soll das Kästchen, das jetzt noch so groß ist wie ein Walkman, auf Feuerzeuggröße gebracht und in der Öffentlichkeit verbreitet werden.
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Den Foebud e.V. finden sie unter http://www.foebud.org/
